Aufklärung, Rationalismus & Deutscher Idealismus
Immanuel Kant & die Aufklärung
Immanuel Kant (1724–1804) revolutionierte das Denken der Aufklärung. Mit seinen drei Kritiken (reine Vernunft, praktische Vernunft, Urteilskraft) versöhnte er Rationalismus und Empirismus und begründete eine universale Pflichtethik.
Zentrale Thesen, Begriffe und Gedankengänge
- Definition der Aufklärung: 'Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit'
- Die vier Kantischen Fragen: 1. Was kann ich wissen? (Erkenntnistheorie) 2. Was soll ich tun? (Ethik) 3. Was darf ich hoffen? (Religion) 4. Was ist der Mensch? (Anthropologie)
- Kopernikanische Wende: Nicht unsere Erkenntnis richtet sich nach den Gegenständen, sondern die Gegenstände richten sich nach unserer Anschauungsform (Raum und Zeit) und unseren Verstandeskategorien
- Das Ding an sich vs. Erscheinung: Wir erkennen die Welt nur so, wie sie uns erscheint, nicht wie sie an sich selbst ist
- Kategorischer Imperativ: 'Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde'
Interaktive Übungen (5)
Immanuel Kant – Leben und Denken
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