Epochen der Literaturgeschichte
Aufklärung, Empfindsamkeit & Sturm und Drang
Vom Zeitalter der Vernunft zum Ausbruch der Gefühle: Wie die Aufklärung den Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit befreien wollte und junge Rebellen des Sturm und Drang Leidenschaft, Natur und das Originalgenie gegen gesellschaftliche Konventionen setzten.
Wichtige Sprachregeln, Epochen-Merkmale und literarische Hintergründe
- Aufklärung (1720–1790): Leitgedanke 'Sapere aude!' (Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! – Kant)
- Toleranzgedanke: Lessings 'Nathan der Weise' und die Ringparabel als Manifest des friedlichen Dialogs der Religionen
- Bürgerliches Trauerspiel: Abkehr von der Ständeklausel der Antike (Lessing: Emilia Galotti, Miss Sara Sampson)
- Empfindsamkeit (1740–1790): Pflege wahrer Seelenfreundschaft, Frömmigkeit und Naturverbundenheit (Klopstock)
- Sturm und Drang (1767–1785): Geniezeit, Herz, Natur und Rebellion gegen Tyrannei und feudale Zwänge
- Schlüsselfiguren des Sturm und Drang: Der junge Goethe (Götz von Berlichingen, Prometheus, Werther) und der junge Schiller (Die Räuber)
Interaktive Übungen (5)
Literaturepoche Aufklärung
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