Antike Philosophie & Große Denker
Platon, Höhlengleichnis & Ideenlehre
Platon (428–348 v. Chr.), Schüler des Sokrates und Lehrer von Aristoteles, begründete den philosophischen Idealismus. Nach Platon ist die sichtbare Welt der Dinge nur ein unvollkommenes Abbild der ewigen, unveränderlichen Ideen.
Zentrale Thesen, Begriffe und Gedankengänge
- Zwei-Welten-Theorie: Vergängliche Sinnenwelt (Schattenwelt) vs. ewige, vollkommene Ideenwelt (Archetypen wie Gerechtigkeit, Schönheit, das Gute)
- Das Höhlengleichnis: Menschen in einer Höhle halten Schatten an der Wand für die Wirklichkeit; die Befreiung ans Sonnenlicht symbolisiert den mühsamen Weg der philosophischen Erkenntnis
- Die Politeia (Der ideale Staat): Herrschaft der Philosophenkönige; Gliederung der Gesellschaft in 1. Lehrstand/Herrscher (Weisheit), 2. Wehrstand/Wächter (Mut), 3. Nährstand/Bauern & Handwerker (Besonnenheit)
- Seelenlehre: Dreiteilung der Seele in Vernunft (Kopf), Mut/Tatkraft (Brust) und Begehren/Triebe (Bauch)
Interaktive Übungen (2)
Platon und seine Ideenlehre
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