Ethik, Moral & Angewandte Ethik
Normative Ethik: Deontologie, Utilitarismus & Diskursethik
Die normative Ethik liefert Begründungen für moralisches Handeln und Urteilen. Steht der moralische Wert einer Handlung in der Gesinnung/Pflicht (Deontologie) oder in den Handlungsfolgen (Teleologie/Utilitarismus)?
Zentrale Thesen, Begriffe und Gedankengänge
- Deontologische Ethik (Pflichtethik nach Kant): Eine Handlung ist aus sich heraus gut oder schlecht (unabhängig von den Konsequenzen; Lügeverbot, Tötungsverbot)
- Teleologische Ethik / Utilitarismus (Bentham, Mill): 'Das größtmögliche Glück für die größtmögliche Zahl'; Konsequenzenprinzip, Nutzenprinzip, Hedonistisches Prinzip, Universalistisches Prinzip
- Diskursethik (Jürgen Habermas): Normen sind nur gültig, wenn alle Betroffenen ihnen in einem herrschaftsfreien, rationalen Diskurs zustimmen können
- Trolley-Problem & Ethische Dilemmata: Gedankenspiele zur Konfrontation von Pflichtethik (keine Person opfern) und Utilitarismus (Leben von vielen retten)
Interaktive Übungen (7)
Deontologische vs. teleologische Ethik im Vergleich
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