Antike Philosophie & Große Denker

Aristoteles, Tugendethik & Antike Philosophie

Aristoteles (384–322 v. Chr.) systematisierte die gesamte antike Wissenschaft von der Logik über Biologie bis zur Ethik. Im Zentrum seiner Ethik steht das Streben nach dem gelingenden, glücklichen Leben (Eudaimonie) durch Einübung von Charaktertugenden.

Zentrale Thesen, Begriffe und Gedankengänge

  • Mesotes-Lehre (Goldene Mitte): Tugend ist die Mitte zwischen zwei Extremen (z. B. Tapferkeit zwischen Feigheit und Tollkühnheit; Großzügigkeit zwischen Geiz und Verschwendung)
  • Eudaimonie (Glückseligkeit): Das höchste Ziel menschlichen Handelns, das durch tugendhafte Lebensführung und Entfaltung des Verstandes erreicht wird
  • Der Mensch als 'Zoon Politikon': Der Mensch ist von Natur aus ein soziales und staatenbildendes Wesen
  • Stoische Philosophie (Stoa): Seelenruhe (Ataraxie) und Gelassenheit durch Vernunft und Akzeptanz des Schicksals; Epikureismus: Vernünftige Lust und Freiheit von Schmerz

Interaktive Übungen (4)

Grundlagen der Tugendethik nach Aristoteles

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