Renaissance & Manierismus

Venezianische Schule & Manierismus: Tizian & Giorgione

Während Florenz und Rom die Linie und Kontur (Disegno) betonten, feierte Venedig die Macht und Sinnlichkeit der reinen Farbe (Colorito). Tizian und Giorgione schufen leuchtende Atmosphären, während der Manierismus die klassischen Harmonien durch überlängte Figuren und bizarre Eleganz aufbrach.

Wichtige Merkmale, Techniken und historische Hintergründe

  • Colorito vs. Disegno: Das venezianische Licht, atmosphärische Landschaften und warmer Farbauftrag
  • Giorgione (1478–1510): Rätselhafte Stimmungslandschaften und die ruhende Weiblichkeit (Schlafende Venus)
  • Tizian (1488–1576): Fürst der venezianischen Malerei, Meister der Porträts und Mythologien (Venus von Urbino)
  • Der Manierismus: Abkehr von perfekter Naturharmonie zugunsten von Figura Serpentinata, überstreckten Proportionen und Affektiertheit
  • Parmigianino: Meister des Manierismus (Madonna mit dem langen Hals)

Interaktive Übungen (5)

Die Kunstepoche Manierismus

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