Impressionismus, Postimpressionismus & Spätmoderne
Impressionismus & Pleinairmalerei: Claude Monet & Édouard Manet
Der Impressionismus revolutionierte die Malerei durch die Abkehr von starren Atelierregeln: Künstler malten unter freiem Himmel (En plein air), fingen den flüchtigen Moment des Sonnenlichts mit sichtbaren Pinselstrichen ein und verzichteten auf schwarze Schatten. Édouard Manet rüttelte den Pariser Salon auf, während Claude Monet die Serie meisterhaft kultivierte.
Wichtige Merkmale, Techniken und historische Hintergründe
- Impressionismus (1872): Namensgebend durch Monets 'Impression, soleil levant' – Skizzenhafter Farbauftrag fängt den Augenblick ein
- Pleinairmalerei: Erfindung der Tubenfarben ermöglicht das Malen direkt vor dem Motiv in der freien Natur
- Optische Farbmischung: Reine Farben nebeneinander gesetzt verschmelzen erst im Auge des Betrachters
- Édouard Manet (1832–1883): Wegbereiter der Moderne, Tabubruch mit 'Frühstück im Grünen' und 'Olympia'
- Claude Monet (1840–1926): Meister der Serienmalerei (Kathedrale von Rouen, Heuschober, Seerosengarten in Giverny)
Interaktive Übungen (7)
Die Kunstepoche Impressionismus
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