Avantgarde des 20. Jahrhunderts: Kubismus, Dada & Bauhaus
Dada & Surrealismus: Dalí, Magritte, Duchamp & Kahlo
Dada entstand während des Ersten Weltkriegs im Zürcher Cabaret Voltaire als provokante Anti-Kunst gegen den Wahnsinn der Epoche. Aus Dada erwuchs der Surrealismus, der inspiriert von Sigmund Freuds Traumdeutung das Unbewusste, Phantastische und Absurde feierte – verkörpert durch Salvador Dalí, René Magritte und Frida Kahlo.
Wichtige Merkmale, Techniken und historische Hintergründe
- Dadaismus (1916): Tabubruch, Collage, Lautgedichte und die Infragestellung dessen, was Kunst überhaupt ist
- Marcel Duchamp (1887–1968): Das Readymade (Fountain, 1917) – Nicht die handwerkliche Herstellung, sondern die Idee und Wahl des Künstlers macht das Kunstwerk
- Surrealismus: Traumwelten, Assoziationen, automatische Malerei (Écriture automatique) und Verfremdung der Realität
- Salvador Dalí (1904–1989): Paranoisch-kritische Methode, fließende Uhren und akribische Altmeistertechnik (Die Beständigkeit der Erinnerung)
- René Magritte (1898–1967): Bild-Sprache-Rätsel ('La trahison des images' – Ceci n'est pas une pipe)
- Frida Kahlo (1907–1954): Schmerz, mexikanische Volkskultur, Identität und surreale Selbstporträts (Die zwei Fridas)
Interaktive Übungen (9)
Die Kunstepoche Dada
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