Zwischenkriegszeit & Faschismus in Europa
Europa stand in der Zwischenkriegszeit vor großen Herausforderungen. Viele Länder kämpften mit wirtschaftlichen Krisen, sozialer Unruhe und politischer Unsicherheit. Daher wuchs die Unzufriedenheit mit der Demokratie, sodass autoritäre Herrscher immer mehr Anhänger fanden. Nach dem Ersten Weltkrieg veränderte sich die politische Lage in vielen Ländern. In Russland stürzten die Bolschewiken unter Lenin die Regierung und übernahmen 1917 die Macht. Danach gründeten sie die UdSSR, die Stalin später mit harter Hand führte. In Italien nutzte Mussolini die wirtschaftliche Krise und riss 1922 die Macht an sich. Außerdem setzte er auf Propaganda und Gewalt, um seine Herrschaft zu sichern. In Spanien führte General Franco einen Bürgerkrieg, den er schließlich gewann. Er errichtete eine Diktatur und unterdrückte politische Gegner. In Österreich regierte Engelbert Dollfuß autoritär und schloss das Parlament aus. Schließlich führte das zu schweren Unruhen und einem Ständestaat.
Wichtige Daten, Fakten und Zusammenhänge
- Abschaffung demokratischer Strukturen
- Verfolgung politischer Gegner
- Einsatz von Propaganda zur Machtsicherung
- Ausbau des Militärs und Vorbereitung auf Kriege
- Staatliche Kontrolle über Wirtschaft und Gesellschaft
- Angst und Unterdrückung in der Bevölkerung
- Abschaffung der Monarchie und Ausrufung der Republik
- Verbot des Staatsnamens durch die Siegermächte
Interaktive Übungen (14)
Diktaturen Europas in der Zwischenkriegszeit
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