Renaissance, Humanismus & Buchdruck
Die Vorstellung vom Universum hat sich im Laufe der Jahrhunderte stark verändert. Während das geozentrische Weltbild lange Zeit als unumstößlich galt, stellte Nikolaus Kopernikus mit seiner Theorie alles infrage. Doch erst durch die Unterstützung von Wissenschaftlern wie Johannes Kepler und Galileo Galilei konnte sich das kopernikanische Weltbild durchsetzen. Im 2. Jahrhundert beschrieb Claudius Ptolemäus das geozentrische Weltbild, nach dem die Erde der Mittelpunkt des Universums sei. Sonne, Mond und Planeten sollten um sie kreisen, befestigt an unsichtbaren Sphären. Diese Vorstellung wurde von der Kirche gestützt und blieb lange Zeit unangefochten. Allerdings veröffentlichte Nikolaus Kopernikus 1543 seine revolutionäre Theorie: Nicht die Erde, sondern die Sonne steht im Zentrum. Diese Erkenntnis traf auf starken Widerstand, wobei auch Wissenschaftler wie Johannes Kepler und Galileo Galilei versuchten, sie zu belegen. Trotz aller Gegenwehr konnte die Kirche letztlich nicht verhindern, dass sich das kopernikanische Weltbild durchsetzte.
Wichtige Daten, Fakten und Zusammenhänge
- Kopernikus stellte fest, dass sich die Erde um die eigene Achse dreht
- Johannes Kepler erkannte, dass die Planeten sich auf elliptischen Bahnen bewegen
- Galileo Galilei belegte mit seinen Entdeckungen die Thesen von Kopernikus
- Die Kirche widersetzte sich lange, musste jedoch ihre Haltung später aufgeben
- Bis zum 18. Jahrhundert war das kopernikanische Weltbild allgemein anerkannt
- Bücher wurden günstiger, sodass mehr Menschen sie kaufen konnten
- Wissen verbreitete sich schneller und erreichte weitere Kreise
- Die Alphabetisierung nahm zu, weil Lesen nun einfacher war
Interaktive Übungen (10)
Das kopernikanische Weltbild
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