Das Römische Reich: Republik & Kaiserzeit
Das Römische Reich entwickelte sich von einer kleinen Siedlung am Tiber über die Römische Republik bis hin zu einem antiken Weltreich rund um das gesamte Mittelmeer (Mare Nostrum). Die Epoche der Republik war geprägt vom Machtkampf zwischen Patriziern und Plebejern, der Entstehung des Senats und der Ämterlaufbahn (Cursus Honorum). Nach Bürgerkriegen und der Diktatur Caesars begründete Kaiser Augustus 27 v. Chr. das Prinzipat (Kaiserzeit). Unter der 'Pax Romana' erlebte das Reich eine wirtschaftliche und kulturelle Blütezeit, gesichert durch disziplinierte Legionen, ausgefeiltes Straßennetz, Ingenieurbaukunst (Aquädukte, Kolosseum) und das Römische Recht, dessen Grundsätze bis heute fortwirken.
Wichtige Daten, Fakten und Zusammenhänge
- Gründungsmythen & Königszeit: Romulus und Remus (753 v. Chr.), Vertreibung des letzten Königs Tarquinius Superbus
- Römische Republik (SPQR): Senat, Konsuln, Volkstribune und die Zwölftafelgesetze als Rechtsgrundlage
- Expansion & Punische Kriege: Konflikte gegen Karthago (Hannibal) sicherten Rom die Vormachtstellung im Mittelmeerraum
- Krise der Republik & Cäsar: Bürgerkriege, Triumvirat, Ernennung Caesars zum Diktator auf Lebenszeit und seine Ermordung 44 v. Chr.
- Kaiserzeit unter Augustus: Begründung des Prinzipats (27 v. Chr.), Pax Romana, monumentale Bauprogramme und Verwaltung
- Militär, Infrastruktur & Recht: Legionen, Grenzwälle (Limes), befestigte Straßen, Aquädukte und Kodifikation des Römischen Rechts
- Spätantike & Teilung: Reichsteilung 395 n. Chr. in West- und Ostrom sowie Fall Westroms 476 n. Chr.
Interaktive Übungen (22)
Karthago
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