Grundlagen & Ethische Theorien

Utilitarismus & Folgenethik

Der Utilitarismus (Teleologie/Konsequentialismus) beurteilt die moralische Richtigkeit einer Handlung ausschließlich nach ihren Folgen: Richtig ist die Handlung, die das größtmögliche Glück für die größtmögliche Zahl an Betroffenen hervorbringt. Dieses Modell wird heute in vielen gesellschaftlichen Debatten kontrovers diskutiert.

Wichtige Grundlagen, Regeln und ethische Positionen

  • Die vier utilitaristischen Prinzipien: Konsequenzenprinzip (Folgen), Utilitätsprinzip (Nutzen), hedonistisches Prinzip (Glück/Freude), universalistisches Prinzip (Wohlergehen aller)
  • Bentham vs. Mill: Benthams quantitativer Utilitarismus (Glückskalkül) vs. Mills qualitativer Utilitarismus (höhere geistige Freuden)
  • Handlungs- vs. Regelutilitarismus: Beurteilung der Einzelfallhandlung vs. Befolgung allgemeiner nützlicher Regeln
  • Utilitarismus vs. Menschenwürde: Darf das Glück vieler Menschen mit der Verletzung der Rechte einzelner Individuen erkauft werden?
  • Moderne Anwendungsfelder: Globale Armut (Peter Singer), Ressourcenknappheit und Klimagerechtigkeit

Interaktive Übungen (6)

Utilitarismus (Nutzengrundsatz)

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