Grundlagen & Ethische Theorien

Pflichtethik, Deontologie & Moralphilosophie

Die Pflichtethik (Deontologie), maßgeblich begründet durch Immanuel Kant, beurteilt Handlungen nicht nach ihren Folgen, sondern nach ihrer inneren Gesinnung und Pflichtgemäßheit. Eine Handlung ist nur dann moralisch gut, wenn sie aus Pflicht und nach verallgemeinerbaren Maximen geschieht.

Wichtige Grundlagen, Regeln und ethische Positionen

  • Deontologie (Gesinnungsethik): Der moralische Wert einer Handlung liegt in der Handlung selbst (Pflicht) und nicht in den Konsequenzen
  • Kategorischer Imperativ: 'Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde'
  • Menschheitszweckformel: Der Mensch darf niemals bloß als Mittel zum Zweck gebraucht werden, sondern stets zugleich als Zweck an sich (Menschenwürde)
  • Recht und Moral: Die Trennung und Verbindung von äußerer Legalität (Rechtsordnung) und innerer Moralität (persönliche Gesinnung)
  • Deontologischer Konstruktivismus: Moderne Weiterentwicklungen der Pflichtethik in Recht und Gesellschaft

Interaktive Übungen (7)

Deontologie und Pflichtethik

Lade H5P-Modul...

Passende Arbeitsblätter & Kopiervorlagen

Möchtest du das Thema Pflichtethik, Deontologie & Moralphilosophie zusätzlich im Unterricht oder zu Hause auf Papier vertiefen? Auf EDUKI findest du passende Arbeitsblätter und Kopiervorlagen zum Download.

Arbeitsblätter zu Pflichtethik, Deontologie & Moralphilosophie auf EDUKI ➔