Österreichische Literatur & Wiener Moderne

Österreichische Literatur des 20. Jahrhunderts

Vom Untergang der Habsburgermonarchie bis zur radikalen Nachkriegskritik: Der Abgesang auf das alte Österreich in Joseph Roths 'Radetzkymarsch', Volksstück-Demaskierung bei Horváth und Thomas Bernhards virtuose Übertreibungskunst.

Wichtige Sprachregeln, Epochen-Merkmale und literarische Hintergründe

  • Joseph Roth – 'Radetzkymarsch' (1932): Drei Generationen der Familie Trotta spiegeln den Zerfall der österreichisch-ungarischen Monarchie
  • Ödön von Horváth – 'Geschichten aus dem Wiener Wald' (1931): Erneuerung des Volksstücks – Verlogenheit, Kleinbürgertum und Faschismuskeim
  • Horváth – 'Kasimir und Karoline' (1932): Arbeitslosigkeit und das Auseinanderbrechen einer Liebe auf dem Münchner Oktoberfest
  • Robert Musil – 'Die Verwirrungen des Zöglings Törleß' (1906): Sadistische Machtrituale und psychologische Grenzfälle in einem Militärinternat
  • Heimito von Doderer – 'Die Strudlhofstiege' (1951): Meisterwerk des epischen Wiens der Zwischenkriegszeit
  • Thomas Bernhard – 'Holzfällen' & 'Die Macht der Gewohnheit': Radikale Sprachrhythmen, Schimpftiraden und Abrechnung mit dem Kulturbetrieb

Interaktive Übungen (7)

Joseph Roth - Radetzkymarsch

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