Epochen der Literaturgeschichte
Literatur im 20. und 21. Jahrhundert
Weltkriege, Diktaturen, Exil und Wiedervereinigung: Wie Schriftsteller auf die Zivilisationsbrüche der Moderne reagierten und neue literarische Formen (episches Theater, Montagetechnik, Postmoderne) erfanden.
Wichtige Sprachregeln, Epochen-Merkmale und literarische Hintergründe
- Expressionismus (1905–1925): Weltuntergangsstimmung, Großstadtangst, Formzertrümmerung, Reihungsstil (Heym, Trakl, Benn)
- Neue Sachlichkeit (1918–1933): Nüchterne Reportage, Zeitromane, Episches Theater mit Verfremdungseffekt (Kästner, Brecht, Fallada)
- Exilliteratur & Innere Emigration (1933–1945): Bücherverbrennung, Flucht vor dem NS-Regime (Thomas Mann, Brecht, Stefan Zweig, Anna Seghers)
- Nachkriegs- & Trümmerliteratur (ab 1945): Kahlschlag, Gruppe 47, moralische Bestandsaufnahme (Böll, Borchert, Celan)
- DDR- & BRD-Literatur im Kalten Krieg: Zensur und sozialistischer Realismus in der DDR vs. Pluralismus im Westen
- Gegenwartsliteratur & Postmoderne: Pluralismus, Erinnerungskultur, Identität, Interkulturalität (Erpenbeck, Kehlmann, Zeh)
Interaktive Übungen (6)
Literaturepoche Moderne
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