Epochen der Literaturgeschichte
Literatur bis zum 19. Jahrhundert
Von ritterlicher Dichtung über barocke Todessehnsucht bis zur Epoche der Humanität und Vollendung: Entdecke, wie Vernunft, Leidenschaft und antike Ideale die Dichtung vor 1800 prägten.
Wichtige Sprachregeln, Epochen-Merkmale und literarische Hintergründe
- Mittelalter & Minnesang (ca. 750–1500): Nibelungenlied, Walther von der Vogelweide, ritterliches Tugendsystem
- Barock (1600–1720): Leitgedanken 'Carpe diem' (Nutze den Tag), 'Memento mori' (Bedenke, dass du sterben musst) und 'Vanitas' (Vergänglichkeit)
- Aufklärung (1720–1790): Kant: 'Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!'; Toleranzgedanke (Lessing: Ringparabel in Nathan der Weise)
- Sturm und Drang (1767–1785): Geniezeit, Herz und Gefühl gegen gesellschaftliche Zwänge (Goethe: Werther; Schiller: Die Räuber)
- Weimarer Klassik (1786–1805): Viergestirn Goethe, Schiller, Herder, Wieland – Streben nach Humanität, Harmonie, Schönheit und Maß (Iphigenie, Faust)
Interaktive Übungen (7)
Literaturepoche Antike
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